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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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40 Der Burgundiſche Poſtillon.

„— Deniſe, heirathe Herrn Clarendon!“

— Wie, antwortet uͤberraſcht der Greis, Herrn Cla⸗ rendon!

— Ja, mein guter Vater, er hat mir erlaubt, fuͤr Sie Alles zu thun, was nur eine Tochter fuͤr ihren Vater thun kann, wenn ich ihm meine Hand reiche und ſeine Gattin werde.

Galopin hat das Geſprach mit angehoͤrt. Nicht allein ſein Geſicht druckt die Ueberraſchung aus, die das Gehoͤrte bei ihm bewirkt, ſondern auch Haͤnde und Fuͤße geben da⸗ von Zeugniß. Um unbemerkt das ganze Geſpraͤch belauſchen zu koͤnnen, greift er mit ſeinen beiden langen Armen nach dem unterſten Aſte des Baumes, hält ihn mit den Haͤnden feſt und laͤßt den übrigen Kötper lang herunter haͤngen, damit er duͤnner wird, denn der Baumſtamm iſt nicht dick genug, den ſtehenden Galopin Vater und Tochter zu ver⸗ bergen, wenn ſie ſich zufallig umſehen ſollten. Der Stall⸗ knecht hatte ganz richtig berechnet, daß ſein Koͤrper duͤnner wird, wenn er ausgeſtreckt an einem Aſte haͤngt, und daß der Stamm des Baumes dann dick genug ſei, ſeinen Leich⸗

nam zu verdecken.

— Und was haſt Du ihm darauf geantwortet? fragte der Vater.

— Der Antrag uͤberraſchte mich dergeſtalt, daß ich