34 Der Burgundiſche Poſtillon.
uniform ſo vollkommen auszufullen, daß der gute Reiter, dem man ſich ſorglos anvertrauen kann, ſogleich in's Auge fiel.
Es konnte nicht fehlen, daß auch Madame Deville dieſe Bemerkung machte.
— Gleich, mein Freund! antwortet ſie uͤberaus freund⸗ lich dem jungen Reiter mit ſeinen Kanonenſtiefeln und ſeiner langen Peitſche. Dann wendet ſie ſich wieder zu dem Grafen, der, immer noch auf⸗ und abgehend, freilich einen großen Contraſt mit dem huͤbſchen, kraͤftigen Poſtillon bildete.
— Leben Sie wohl, Herr Graf!
— Adieu, Madame!
— Ich reiſe ab, Herr Graf.
— Gluͤckliche Reiſe.
— Meine Wuͤnſche fuͤr Ihr haͤusliches Gluck bleiben zuruͤck.
— Danke! Wenn Ihre Wuͤnſche in Erfullung gehen, werden wir Beide zufrieden geſtellt ſein.
Madame Deville folgt Jean⸗Marie durch das Hofthor. Gleich darauf hoͤrt man das Knallen der Poſtillonspeitſche und das Rollen eines Wagens, das ſich nach und nach in der Ferne verliert.
Der Graf unterbricht plotzich ſeinen Spaziergang, als er Madame Devilles Abfahrt vernimmt. Einen Augenblick


