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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 33

— Das junge Maͤdchen, welches Sie in dieſem Wirths⸗ hauſe bedient hat.

— Wie, der General Graf von Clarendon heirathet eine Kellnerin? Das iſt nicht moͤglich, das kann Ihr Ernſt nicht ſein. Denken Sie doch an Ihren Adel!

— Das junge Maͤdchen beſitzt gute Eigenſchaften.

— Sie hat aber weder Namen noch Vermoͤgen.

— Ihre Tugend wiegt Alles auf.

— Was wird man von Ihnen ſagen, wenn Sie Ihren Rang vergeſſen?

— Man wird ſagen, daß ich das Talent beſitze, Tiefen auszufuͤllen und Berge eben zu machen; und ich werde ſagen, daß dieſe kleine Kellnerin waͤhrend meiner Krankheit ſo fuͤr mich geſorgt hat, wie nur eine Schweſter fur ihren Bruder oder eine Tochter fuͤr ihren Vater ſorgen kann.

— Ah, ich begreife! Dieſe Heirath geſchieht alſo aus Erkenntlichkeit. Empfangen Sie meine beſten Gluckwunſche.

Madame, es iſt angeſpannt! unterbricht ploötzich Jean⸗ Marie.

Madame Deville ſieht ſich um und erblickt in voller Poſtillonsuniform, die Peitſche in der Hand, einen ſchoͤnen jungen Mann. Jean⸗Marie beſaß aber auch in der That

in phyſiſcher Beziehung alle Eigenſchaften, eine Poſtillons⸗ Der Burgund. Poſtillon. 3