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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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32 Der Burgundiſche Poſtillon.

Außer ſich uͤber die Ruhe des Grafen und mit einem vor Zorn gluͤhenden Geſicht geht Madame Deville dem auf⸗ und abgehenden Englaͤnder einige Schritte nach und mit aller Kraft, die ihr zu Gebote ſteht, ruft ſie ihm zu:

— Mein Herr, das haͤtten Sie mir gleich ſagen ſollen!

Dann ruft ſie in den Hof:

— Pferde vor meinen Wagen!

Galopin ſteckt ſeinen Kopf aus einem kleinen Fenſter des Pferdeſtalles und ruft hinaus:

— Gleich, ſchone Dame— es ſoll Ihnen ſogleich vorgelegt werden!

Der Graf geht auf der einen Seite des Hofes ſpa⸗ zieren, Madame Deville auf der andern. Die Ruhe des Englaͤnders bringt die Franzöſin faſt zur Verzweiflung. Nachdem ſie einige Zeit den Hof durchſchritten, naͤhert ſie ſich dem Gegenſtande ihrer Aufwallung wiedet. Sehr artig und mit unterdruͤcktem Zorne redet ſie ihn an:

— Darf man fragen, Herr Graf, wer die Gluͤckliche iſt, die Sie zu heirathen gedenken? Wahrſcheinlich eine große Dame, eine reiche Lady aus den drei Koͤnigreichen?

— Durchaus keine Lady, antwortet der Grafz es iſt

nur eine Baͤuerin. — Wie, eine Baͤuerin?!