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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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26 Der Burgundiſche Poſtillon.

dreht die Worte und Säatze um und giebt das, was nun zufaͤllig daraus entſteht, fuͤr einen Wit aus: einen ſolchen Mann nennen die Leute danneinen Humoriſten; macht er recht unverſchaͤmte und dumme Wortverdrehungen, nennt man ihneinen liebenswuͤrdigen Humoriſten, und macht er Zoten, einengeiſtreichen; ein vierter ſchreibt Luſtſpiele und Poſſen: hierin kneift er das Publikum nun bei ſeiner ſchwächſten Seite, kitzelt es auf das unverſchaͤmteſte, und lacht das Publicum nun, das gute, liebe Publicum, dann hat der Luſtſpieldichter Witze geriſſen mitunter auch nur der Schauſpieler. Unſer Galopin hat Jeannetten in den dicken Arm gekniffen ſie lacht aber nicht, ſondern ſchnei⸗ det ihm ein ſchiefes Geſicht entgegen; haͤtte er einen andern Theil ihres Koͤrpers gekniffen, vielleicht den, welchen die Hu⸗ moriſten und Luſtſpieldichter zu kneifen pflegen, die ver⸗ ſtehen das Kneifen Jeannette haͤtte gewiß gelacht.

Unſer Englaͤnder hat alſo einen Brief erhalten. Er lieft die Adreſſe und erkennt ſogleich die Hand ſeines Ge⸗ ſchaͤftstraͤgers in Paris.

Der Brief iſt folgenden Inhalts:

Herr Graf! Mein eiftigſtes Bemuͤhen, Nachrichten uͤber den franʒſiſchen Soldãten Rodert der Ihneñ her Schlacht bei Waterloo däs Lebeñ vtiete, ncheñ iſt bis jetzt ohne Erfolg geblieben. Ich Zlaube, daß és äin