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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 27

gerathenſten ſein wird, uns der Preſſe zu bedienen, und erlaube mir, den Artikel beizufuͤgen, den ich in die Jour⸗ nale inſeriren zu laſſen vorſchlage:

Ein Grenadier der kaiſerlichen Garde hat in der Schlacht bei Waterloo dem engliſchen General Grafen von Clarendon das Leben gerettet. Dieſer brave Soldat wird hiermit dringend aufgefordert, ſich an die beigefugte Adreſſe zu wenden, damit der General ſeine Schuld ihm vabtragen koͤnne.

Nein, nein! ruft der Britte unmuthig aus, der General wird ſeine Schuld dem Soldaten nie abtragen koͤnnen, denn er wird nur im Stande ſein ihm Gold zu geben. Muth und Tapferkeit läßt ſich nicht mit Gold auf⸗ wiegen! Der General wird ewig der Schuldner des Sol⸗ daten bleiben!

Aus der Thuͤr des Wirthehauſes tritt eine Dame in Reiſekleidern. Ihr ganzer Anzug iſt ſehr elegant, aber ſehr auffallend. Ein kleiner ſchwarzer Hut, mit einem koſtbaren weißen Blondenſchleier geziert, der uͤber den Ruͤcken herab⸗ wallt und faſt die Erde beruͤhrt, bedeckt einen ſchwarzen Lockenkopf. Das Geſicht der Dame iſt blaß. Ihte großen

blauen Augen ſpruͤhen Feuer und contraſtiren mit dem bleichen, faſt leidenden, aber hubſchen Geſichte. Die erſten Jungfrauenjahre ſcheint ſie bereits uͤberſchritten zu haben