Der Burgundiſche Poſtillon. 21
ſich haben und zu Ihren Mahlzeiten die allergewöhnlichſten Gerichte wahlen?
— Yes, ſo iſt es, Sie haben es getroffen. Ich will naͤmlich prüfen, wie es bei meiner Ruͤckkehr nach London thut, wenn ich von einer Armee Bedienten, nach einer Zeit der Entbehrung, bedient werde, und will die Freuden einer wohlbeſetzten Tafel empfinden, nachdem ich ſo 1 ußerſt einfach gelebt habe.
— Mamſell Deniſe, Mamſell Deniſe! tönt es plotzlich durch den Hof, und des Englaͤnders Vortrag wird dadurch unterbrochen. Mit einem„Goddam“ wendet er ſich um, und Galopin, ganz außer Athem, ſteht vor ihm.
— Was giebt es? fragt Deniſe.
— Ach, Mamſell Deniſe, die Dame, die ſo eben in dem Wagen angekommen iſt, wunſcht Sie zu ſprechen.
— Gut, ich werde kommen!
Freundlich wendet ſich Deniſe zu Clarendon:
— Befehlen der Herr Graf, daß das Fruͤhſtuͤck auf⸗ getragen werde?
— Yes, ich habe Hunger!.
— Im Augenblicke wird es bereit ſein.
Deniſe huͤpft dem Gaſthauſe zu; der Graf ſieht ihr entzuckt nach und ſpricht zu ſich ſelbſt:
Ich ſage es nochmals, ſie iſt heute ſchoͤner als ſie ſonſt


