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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 5

ſeinen Gefuͤhlen Luft gemacht haͤtte, dies Lachen wuͤrde wahrlich auf etwas Andres haben ſchließen laſſen.

Aeußerſt galant fullt das Madchen das Glas mit Branntwein und ſpricht:

Ah, Sie ſind es, Herr Galopin! Man darf ſich uber dieſe Anrede eines Landmaͤdchens nicht wundern, denn die Burgunderinnen gehen mit den Burgundern nicht anders um. Ja, ich bin es, liebe Tapotte, antwortet Herr Ga⸗ lopin, ich, der Sie liebt!

In dieſem Augenblcke ſieht er, daß das Glas nicht ganz voll iſt; zaͤrtlich, wie zuvor, und ſo gut es ihm mög⸗ lich iſt, faͤhrt er fort:

Ganz voll!

Nein, nein, Sie duͤrfen nicht ſoviel ltrinken, damit Sie bei Verſtande bleiben und Ihre Thiere gehoͤrig ver⸗ ſorgen koͤnnen.

Tapotte, ich ſchmeichle mir, meine Thiere immer gut zu verſorgen; wer es nicht glauben will, kann Sie nur fragen nicht wahr, Sie wiſſen es?

Ich weiß auch, daß Ihr Herr in einem Fihre funfzehn Pferde verloren hat.

Aber nicht durch meine Schuld! Das Viehzeug hat den Schnupfen gehabt! Haͤtte man den Pferden