Der Burgundiſche Poſtillon.
Das weiße, aͤußerſt reinliche Hemd läßt einen Arm ſehen, der manchem Manne ſchon gefaͤhrlich geweſen— nicht etwa durch ſeine phyſiſche Kraft, ſondern dadurch, daß er Anlaß zu philoſophiſchen Betrachtungen gegeben hat.
Kraft und Leben ſtrahlt aus dem Antlitz dieſer laͤnd⸗ lichen Jungfrau, die eine Flaſche mit geiſtgebendem Brannt⸗ wein und ein Glas in den Haͤnden tragt.
Als der Stallknecht das Maͤdchen ſieht, nimmt ſein Geſicht folgende Geſtalt an:
Das etwas borſtige Haar legt ſich nach hinten.
Jede von den Falten, die er an der Stirn hat, bildet einen flachen Bogen.
Die ſtarken dunkeln Augenbrauen folgen dieſem Bei⸗ ßiet.
Die Augen ſelbſt ſind nicht mehr ſichtbar, ſondern bilden mur noch zwei ſchwarze Striche, die bei der Naſe an⸗ fangen und an den Schlaͤfen endigen.
Die Naſenlöcher ziehen ſich nach außen in die Hoͤhe.
Der Mund wird rieſengroß und laͤßt ſchneeweiße, aber ungeheure Zaͤhne ſehen.
Aus dieſer Oeffnung ſchallt dem Maͤdchen ein dem Wiehern des Pferdes aͤhnliches Gelaͤchter entgegen.
Wenn der Ausſtoßer deſſelben nicht auch durch Worte


