Druckschrift 
Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
Einzelbild herunterladen

6 Der Burgundiſche Poſtillon.

Eſelsmilch zu trinken gegeben, wie ich ſagte, ſie lebten heute noch!

— Auf Ihre Geſundheit, Mamſell Tapotte!

Galopin trinkt, macht ein Geſicht, als ob er Gift ge⸗ noſſen haͤtte, und ſpricht:

— Ah, Ihr Branntwein iſt gut— er riecht vortrefflich nach Kartoffeln!

— Sie erhalten aber nicht mehr!

— Sh

— Ich muß auch i in meine Wirthſchaft.

— Oh!

— Ich bin heute allein und habe noch ſehr viel zu thun.

— Noch ein Wort, Tapotte! Wiſſen Sie, daß wir eine recht huͤbſche Wirthſchaft fuͤhren werden, wenn wir einmal beiſammen ſind?

— Ich glaube es, mit einem ſolchen Faullenzer!

— Um ſo mehr Grund! Da Sie die Arbeit lieben, werden wir nie in Streit gerathen, wer von uns Beiden ſie thun ſoll— Sie ſollen Herrin ſein, koͤnnen thun, was Sie wollen.

— Danke! Ich will aber keinen Mann, der kein Geſchaͤft hat!

— Wie? Habe ich ujt ein Geſchaͤft? Bin ich