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= 301 5 Magdalene, dieſer Gedanke wird in etwas den Schmerz uͤber unſere Trennung mildern!
Aber warum ſollen wir uns trennen, beſte Freundin? mein Vater hat mir ſchon geſagt, daß dieſe Beſitung mir gehoͤren ſolle, daß er ſie mir zum Geſchenk mache... Nun, warum wollten Sie, die Sie hier geboren ſind, ſie denn verlaſſen?.. plelben Sie doch hier bei mir, o, dann würde ich erſt ganz gluͤcklich ſein!— Nein, Magdalene; mein Mann mochte ſchwerlich hier bleiben nollen, und ich muß ihm folgen. Durch mein kuͤnftiges Benehmen gegen ihn will ich meine Vergehen wie⸗ der gut zu machen ſuchen. Fuͤr mich giebt es kein Gluͤck, kein Vergnuͤgen mehr in der Welt!.. Be⸗ ſonders habe ich für immer denjenigen zu flehen, der mich zum Unrecht verleitete. Er hat mich ſchon vergeſſen; aber ich! ach, Magdalene, der Himmel entzieht uns bei den Qualen des Gewiſſens unſere
Liebe nicht, wahrſcheinlich, um unſere Strafe zu
erhoͤhen!


