mont můͤßigt Herr v. Tergenne die Ausbrůche ſeiner Freude. Er verſucht es, Herrn v. Noirmont zu
troſten; er ſchwört ihm die volltommenſte Verſchwie⸗
genheit über den ſtattgefundenen Diebſtahl, und will ſelbſt St. Elme, in der Furcht, daß deſſen Arteti⸗ rung einige Kunde uͤber ſeinen Mitſchuldigen herbei⸗ führen koͤnne, nicht gerichtlich einziehen laſſen; aber Herr v. Noirmont, obgleich von der oͤffentlichen Schande, die die Familie ſeiner Frau treffen kann, ebyaft ergriffen, will den Schuldigen feſtnehmen laſſen, um dem Grafen wieder zu der ihm geraubten Summe zu verhelfen; er will ſofort St. Eime auf⸗
ſuchen; Vietor erbietet ſich, ihn zu begleiten, und
Beide eilen, trotz der Bitten des Grafen, davon. Die Nachricht, daß Magdalene die Tochter des Grafen v. Tergenne iſt, erleichtert einigermaßen Er⸗
neſtinens Schmerz über das furchtbare Ende ihres
Bruders. Du wirſt nun künſtig glücklich ſein! redet
ſie ſie an: dein Vater wird ſein groͤßtes Gluͤck darin
finden, deine kleinſten Wünſche zu erfüͤllen.. Liebe


