2 351* zu verheirathen, nahm ſie die kleine Magdalene zu ſich, und erzog ſie ſelbſt.— Magdalene! ach, Ja⸗ cob, ware es moͤglich?— Hier, Herr Graf, leſen Sie dieſen Brief der ſeligen Frau v. Breville; ſie
uͤbergab ihn mir ſterbend ſuͤr Sie, wenn ich dereinſt
ſo glůcklich ſein ſuute, Sie aufzufinden.
Der Graf nimmt den Brief, und mit un⸗ terdruͤcktem Athem: „Magdalene iſt meine und Ihre Tochter, Friedrich; „wenn jemals Jacob Sie wiederſieht, und Ihnen „ieſe Zeilen uͤbergiebt, haben Sie dann mehr Mit⸗ „leid fuͤr ſie, als Sie fuͤr ihre 6 Mutter „gehabt—„
Jenny.
Der Graf bedeckt den Brief mit ſeinen Thraͤnen und ſtammelt: Arme Jenny!. ich war Vater, und glaubte mich verlaſſen in der WVelt! und das iſt dieſe Magdalene! Ach, es ſprach ſchon etwas für ſie in meinem Herzen!. Ich muzß ſie ſehen, ich muß! Er thut einige Schritte, bleibt dann aber yltlch


