12 25 zu erwiedern:— Aber, mein Herr, darf man dergleichen Dinge zu Jemandem ſagen, der nicht mehr frei iſt?.... das iſt ſehr Unrecht von Ih⸗ nen!— Ach, gnaͤdige Frau, thut man denn im⸗ mer, was man ſoll?. Die Welt waͤre zu voll⸗ kommen, handelte ein Jeder nur immer nach ſei⸗ ner Pflicht. Warum iſt unſere Leidenſchaft oft ſtaͤrker, als die Vernunft? warum muͤſſen wir Jemandem begegnen, der uns ein unbeſiegbares, unuͤberſteigliches Gefuͤhl einfloößt?.— Ja, ja! ſolches, wie alle Maͤnner es empfinden!— Nein, nein!.. es iſt die reinſte Liebe, die mich fuͤr Sie erfüͤut nicht jenes eitle, leichtſinnige Gefuͤhl O gewiß! niemals habe ich empfunden, was Ihre Gegenwart in mir erweckt!— Wie oft haben Sie daſſelbe ſchon Anderen geſagt, mein Herr?— O, wie grauſam Sie ſind. Wie habe ich ſo etwas ſchon Anderen ſagen koͤnnen, da ich zum erſtenmale ſo fuͤhle. Sie lachen daruͤber?. Sie ſind ſehr gluͤcklich, daß Sie uͤber die Qualen Anderer lachen
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