= 15 8 eönnen!.— Ich denke, ſie werden leicht zu verſchmerzen ſein.— Aber, gnaͤdige Frau, wenn ich Sie nicht liebe, wer zwingt mich dann, es Ihnen zu geſtehen, um ſo mehr, da ich ſehe, daß Sie nicht an mich denken, mich nicht leiden koͤn⸗ nen!. denn Gott ſei es geklagt, das laſſen Sie mich genug fuͤhlen. Seit jenem Abend bei der Madame Montréſor, wo ich es mir erlaubte, Ihre Hand zu druͤcken, verlaſſen Sie ja den Salon nicht mehr, geſtatten Sie mir ja keine Unterredung un⸗ ter vier Augen mehr.— Und was wuͤrde Ihnen das helfen?.... Sie werden doch nicht glauben, daß ich meine Pflichten vergeſſen, Ihnen Hoffnun⸗ gen machen koͤnnte?— Mein Gott, gnaͤdige Frau, ich denke, ich hoffe nichts, aber ich liebe Sie, weil weil ich Sie liebe; und ich glaube nicht, daß dies Gefuͤhl ſich nach Gefallen lenken und unter⸗ druͤcken laͤßt. Iſt es denn meine Schuld, wenn Sie mir Liebe einfloͤßen? Wahrlich, ich habe es mir nicht vorgenommen, Sie zu lieben das hat
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