Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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Stunden, die ich in dieſem finſtern Schloſſe verlebt habe.

Johanna! Wär es möglich Sie würden an mich denken, Sie könnten ſich des armen Soldaten dereinſt erinnern?

Glauben Sie, daß ich plötzlich unempfindlich und grauſam geworden bin? Sie ſollte ich vergeſſen, Julius o glauben Sie das nicht! Sie wiſſen nur zu gut, daß Ihr toller Entſchluß, Soldat zu werden, mein erſter Kummer war. Doch, da wir einmal über dieſen Gegenſtand ſprechen Sie haben mir bis jetzt noch dnicht geſagt, was Sie zu dieſer romantiſchen Albernheit verleitet hat vielleicht eine muthwillige Geliebte! fügte ſie ſcherzend hinzu.

Julius ward bleich.

So hören Sie denn, antwortete er,das Ge⸗ heimniß meines Lebens, das noch Niemand kennt; Sie allein ſollen es erfahren. Es iſt ſchon lange her, daß ich es in mich verſchließe und daß es mich mit tödtlichen Qualen martert. Ja, Johanna, ich liebte ein ſchönes, reines junges Mädchen; auf ſie hatte ich alle meine Hoffnungen, in ſie meine ganze Liebe, mein ganzes Lebensglück geſetzt. Sie war mein Ideal, mein Gott, meine Welt!

Um ihrer würdig zu werden, hatte ich Jahre lang mit raſtloſem Eifer gearbeitet. Schon näherte ich mich meinem Zwecke ein glückliches, glänzendes Examen. das ich in Paris beſtand, eröffnete mir ein geehrtes, lueratives Geſchäft. Hochentzückt kehre ich heim, um

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