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Der Greis trocknete ſeine Augen. Ich wagte nicht, ihn ferner zu fragen, weil ich fürchtete, ſeinen Schmerz zu vermehren. Daß Roſa ſich der beſondern Vorliebe ihres Vaters zu erfreuen hat, iſt mir klar, und ich finde darin gar nichts Beſonderes.
Auch ich hatte ſchon faſt alle Hoffnung aufge⸗ geben, als eines Morgens, kurz nachdem Vater Meu⸗ nier in gewohnter Weiſe zu mir gekommen war, Carotin außer Athem mit den Worten in mein Ate⸗ lier ſtürzt:
„Wir haben ihn! Komm raſch— wir haben ihn!“
„Wen?“
„Fournichon!“
„Iſt es möglich— Wo iſt er?“
„Im Café Türe, wo er frühſtückt. Noch hatte er nicht begonnen, als ich fortging, ſondern erſt be⸗ ſtellt; während dieſer Zeit kannſt du Colin— Caſi⸗ mir holen, dachte ich, und bin hierher geeilt.“
„Mein Gott! Wenn er aber das Kaffeehaus ſchon wieder hat?“
„Nein, nein! Ich habe mich ſchnell entfernt, als en ſein Frühſtück beſtellte— ehe es nun gebracht wird und Fournichon es verzehrt— der alte Räuber hat ein ſchlechtes Gebiß— können wir dort ſein!“
Ich nehme eilig meinen Hut, ziehe meinen Rock an, ſtürze die Treppe hinab und komme in demſelben Augenblicke vor dem Kaffehauſe an, als Fournichon heraustritt.


