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Ich ſtehe auf und gehe zu Ariane.
„Meine theure Freundin, alles, was Sie ſagen, gehört durchaus nicht hierher— Madame ſteht in keiner Beziehung zu Ihrer Spinne von heute Morgen.“
„Nicht möglich!“
„Madame kleidet ſich in ein griechiſches Koſtüm, daß ich ſie darin portraitire, darin iſt durchaus nichts, das Ihre Eiferſucht vege machen könnte.“
„Schweigen Sie!— So dumm bin ich nicht, um zu glauben, daß eine anſtändige Frau hierher kommt und ſich bis auf das Hemd auszieht, wenn Sie nicht ihr Liebhaber wären— Sie ſind ein großes Ungeheuer!“
„In der That, Madame, Sie werden uner⸗ träglich! Ihr Betragen in dieſem Augenblicke iſt ſehr lächerlich, und ich leide niemals, daß man Leute, die zu mir kommen, inſultirt.“
„Sehr gut! Sie nehmen ihre Parthie— Sie vertheidigen ſie.— Ah, ich ſehe, mein Herr, meine Beſuche mißfallen Ihnen— nun wohl, Sie werden mich nicht mehr ſehen— zwiſchen uns iſt alles aus. Leben Sie wohl für das ganze Leben.— Ich ver⸗ biete Ihnen, mich jemals wieder anzublicken. Was Sie betrifft, hüten Sie ſich! Ich werde mich zu rä⸗ chen wiſſen!“
Dieſe letzten Worte, von drohenden Blicken be⸗ gleitet, ſind an die Griechin gerichtet. Ariane durch⸗ ſchreitet ſechs oder ſieben Mal das Zimmer; wahr⸗ ſcheinlich glaubt ſie, ich ſolle ſie zurückhalten; als


