Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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zu brechen. Wenn Fortuna bei mir einkehrte! Warum nicht? Das heißt, immer auf eine Frau harren, ſelbſt wenn ſie geſagt hat, daß ſie nicht kom⸗ men wird.

Ich hatte ſoeben die Sitzung mit meiner Aſpaſta geſchloſſen, als Carotin in mein Zimmer tritt.

Er war dieſer Dame begegnet, deren blonde Per⸗ rücke und gemalte Augenbraunen ihm auffallen. La⸗ chend wirft er ſich auf meinen Divan und ruft:

Iſt das Deine Katze auch, die ſo eben von Dir ging?

Nein, Herr Carotin, achten Sie eine Dame, welche die Künſte liebt und ſelbſt kultivirt, die ſich im griechiſchen Koſtüm malen läßt und hundert und zwanzig Franks für ihr Portrait zahlt.

Ah, das iſt das Beſte! Wenn ſie hundert und zwanzig Franks für ihr Portrait zahlt, will ich ſie ehren, will ſie in mein Herz ſchließen, obgleich ſie

wie ein altes Bierſchild ausſieht.

Hundert und zwanzig Franks; Sapperment! Du biſt theuer geworden! Für dieſen Preis mache ich hundert und zwanzig Portraits. Aber ich bin nicht neidiſch, denn ich ehre das Talent Du machſt Progreſſe Du wirſt ein Scheſſer, ein Ingres, ein Court wenn Du nämlich in Oel malteſt.

Aber ich bin ein Faullenzer! Ich weiß es und geſtehe es ein.

Ich gehe des Morgens mit dem Vorſatze aus,