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„ das Atrlier meines Lehrers zu beſuchen— da be⸗
gegnet mir ein Freund oder eine Freundin, oder ſonſt ein zerdrücktes Frauenzimmer⸗Geſicht, das mir ge⸗ fällt,— raſch hefte ich mich an ihre Ferſen— ich
mache Promenade vor ihrer Thür oder vor ihrem
MWzin, und damit geht der Tag hin, ohne daß
ich eine Bleifeder oder einen Pinſel berührt habe.“ „Ah bah! Das Leben iſt ja kurz!“
„A propos, Herr Carotin; ich habe mit Ihnen
zu reden.“
„Was zum Teufel haſt Du denn heute, daß Du
mich immer mit Herr anredeſt? Was ſoll das be⸗ deuten? Sind wir denn geſpannt?“
„Ich hätte wenigſtens Urſach, es zu ſein. Dein
geſtriges Betragen war ſehr unſchicklich!“
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„Geſtern! Was habe ich denn geſtern gethan?“
„Mit jener Dame— dort in meiner Kammer.“
„Ah, jene Dame! Ich verſichere Dich, daß ich
nicht hineingegangen wäre, wenn ich nicht geglaubt hätte, daß Du eine wirkliche Katze darin hätteſt— das Geſicht und die Pantomime dieſer Dame waren
übrigens ſehr komiſch, als ſie mich bemerkte.— Erſt
rollte ſie fich in Deine Bettvorhänge, dann ergris ſie Deine Lichtſcheere, hielt ſie auf die Bruſt und riefßs — Wenn Sie einen Schritt ſich nahen, n ſtoß' ich mir das Herz— „Darüber mußte ich herzlich lachen, den meinem Leben habe ich nicht gehört, daß ſich jemq
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