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Ich kann auf meinem Platze nicht mehr blei⸗ ben— ich gehe auch hinaus. Arm in Arm mit dem hübſchen jungen Manne
geht ſie in dem Foher ſpaziren. Dieſer muß wohl
der Bevorzugte ſein. Die andern gehen plaudernd neben ihr,; ſie fährt fort zu lachen und zu ſcher⸗ zen— ihre Fröhlichkeit iſt immer dieſelbe.
Seufzend folge ich ihr in der Entfernung.
Ich würde beſſer thun mich zu entfernen; aber ich bleibe.— Wenn mir doch Carotin begegnete; er würde mich zerſtreuen und mir ſagen, daß ich närriſch, einfältig ſei, eines jungen Mädchens wegen zu ſeufzen, das ein Heer von Anbetern, vielleicht gar von Liebhabern hat, und daß es mir nicht erſprieß⸗ lich ſei, ihre Eroberung zu machen.
Gewiß, er würde recht haben! Aber Carotin iſt nicht da, auch ſehe ich kein mir bekanntes Geſicht.
Neben ihr auf und abgehend, habe ich ſie ſo lange und ſo auffallend angeſehen, daß ſie ſich ab⸗ wendet; aber mir ſcheint, daß ſie ein wenig lächelt und mir mit den Augen folgt, wenn ich ihr den Rücken zuwende.
Wohin kann das führen?— Sie iſt zwar ſehr hübſch, aber heute ſcheint ſie es zu wiſſen und ſich geſchmeichelt zu fühlen, Eroberungen zu machen.
Warum verbarg ſie dies Alles im Theater de la Gaité unter einer ſo ſchüchternen Miene?
Wahrſcheinlich war die alte, ehrwürdige Dame, die ſie damals begleitete, die Urſach— wenigſtens


