Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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ſchön und dieſelbe, welche ich im Theater de la Gaité geſehen habe, es iſt keinem Zweifel mehr unterwor⸗ fen. Hätte mir die Bewegung, die ich bei ihrem Wiederſehen empfand, nicht die Gewißheit gegeben, ich hätte ſie durch das Mal auf der rechten Wange erhalten, das ich jetzt bei der Dame in jener Loge, wenige Schritte von mir, wahrnehme.

Da hätte ich nun Beſchäftigung für den ganzen Abend.

Das, was in der Loge vorgeht, intereſſirt mich mehr, als das Schauſpiel. Glücklicherweiſe ſtehe ich ſo, daß ich ſie beobachten kann, ohne den Kopf zu drehen. Nicht einen Augenblick verliere ich ſie aus dem Augr.

Die junge Frau neigt ohne Unterlaß den Kopf zu ihren Cavalieren, nicht einen Augenblick bleibt ſie ruhig Jetzt brechen ſie in ein lautes Lachen aus, das nur dann endigt, als die Blicke des geſammten Publicums ſich nach der Loge wenden, aus der das Geräuſch kommt. Wären wir im Theater de la Gaité, ſo wette ich, daß das Paradies bereits geſchrien hätte:

Zur Thür hinaus!

Aber hier iſt man viel nachſichtiger, viel gedul⸗ diger andere Theater, andere Sitten.

Obgleich meine Augen nur auf ſie gerichtet ſind, ſo bemerkt ſie mich doch nicht.

Ich kann mich von dem Erſtaunen über die merkwürdige Veränderung dieſes Mädchens nicht ſo bald erholen, denn ſie hat einen zu lebhaften Ein⸗