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zuſehen. Du Eſel, beſieh' doch Deine andere Nach⸗
barin durch die Lorgnette! Es iſt wahrſcheinlicher, daß dieſe auf Deine Abſichten eingeht, und, nach der Art und Weiſe zu urtheilen, wie ſie mit ihrem Gatten ſpricht, können ſich die Sachen arrangiren.
Indem ich den Artigen ſpielen will, um meine Nachbarin links nicht zu incommodiren, verſetzt eine meiner Kniee dem Hintertheile der Dame vor mir einen Stoß.
Sie wendet ſich raſch um: ich ſtottere verlegen eine Entſchuldigung. Teufel! Auch dieſe iſt eine ſehr ſchöne Dame. Schwarze, ſtechende Augen, die Fülle der Haare, durch ein Band hinter die Ohren gefeſſelt, läßt ſich kaum halten, und ein feines Lächeln läßt durchaus nicht auf rohe Sitten ſchließen. Denken Sie ſich nun, daß die Nähe der Bänke mich zwingt, mit meinen Knien zu fühlen, und Sie werden be⸗ greifen, wieviel Feuer ich in meine Entſchuldigung legte.
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Die Dame nimmt ſie mit großer Liebenswürdig⸗
keit an indem ſie ihrem Platz wieder einnimmt; aber
jedes Mal, das ſie ſich wendet, um mit ihrem Gat⸗ ten, oder mit ihrem kleinen Knaben zu reden, ſieht ſie mich an, und von dieſer Zeit an, geſchieht dies ſehr oft.
Bin ich nicht ein übergroßer Narr? Jetzt bilde ich mir ein, ich habe an dieſer Dame eine Eroberung gemacht!
Wahrhaftig, warum nicht? Iſt ſo etwas nicht
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