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das Parterre grenzt, wo ich noch freie Plätze be⸗
merkte.
Ich bin da; doch die Nachbarn und Nachbarinnen machen keine Miene, zuſammenzurücken, um mich ſitzen zu laſſen. Gerade wie in den Omuibus. Was iſt doch der Menſch für ein Egviſt, und wie wenig erinnert er ſich der goldenen Regel:„Was du nicht willſt, das dir die Leute thun, das thue ihnen auch nicht.“— 3
Ich glau ſogar, daß ſtets das Gegentheil ge⸗ ſchieht, denn wir ſehen jeden Tag in der Welt, daß Verwandte den Verwandten, und Freunde den Freun⸗ den Streiche ſpielen, die ſie nicht gern ſehen.
Nehmen wir ein Beiſpiel aus grauer Vorzeit. Was that Kain dem Abel, was David der Gattin des Betſabe, was Alerander dem Clitus, was die Sultane den Aufſehern ihres Harems, was Nero ſeinem Volke, was Pizarro den Einwohnern von Peru?— Ohne zu ſuchen und ſo weit hinaus zu gehen: was geht nicht täglich um uns, vor uns und bei uns vor?—
Endlich komme ich ziemlich ſchlecht zum Sitzen. Ich bin zwar ein wenig genirt; aber was thut das?
Kann ich nicht durch Zufall hübſche Nachbarinnen
haben und ſo glücklich ſein, an ihr Kleid zu ſtreifen, ihre Achſel, ihre Beine und ihre Füße zu berühren? Alles, was ſich berühren läßt?— Prüfen wir ein wenig. Das Stück hat begonnen, es iſt wahr; aber


