Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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warum iſt er nicht bei ſeiner Frau?.. Vielleicht iſt ſeine Ab⸗ weſenheit die Urſache, daß die Dame Niemand empfängt...

Guſtav verſucht noch, die Kleine zum Sprechen zu bringen; aber das Kind iſt zu jung, um ſich gut ausdrücken zu können; und ohne ihm zu antworten, entſchlüpft es ſeinen Armen und ge⸗ winnt das Haus wieder.

Guſtav kommt zum Frühſtück zurück; er denkt an das kleine Mädchen, deſſen reizende Züge ihm verworrene Erinnerungen zu⸗ rückrufen, und an die Stimme ſeiner Mutter, die bis in's Innerſte ſeiner Seele erklungen iſt. Er iſt düſter, träumeriſch; er berührt ſein Frühſtück kaum; Benvit ſucht vergebens ſeinen Herrn zu zer⸗ ſtreuen und ihn zum Sprechen zu bringen; Benvit iſt genöthigt, für Zwei zu eſſen; aber er entledigt ſich deſſen gut, denn er hat aus England die Gewohnheit, den ganzen Tag hindurch zu eſſen, mitgebracht.

Wie denn machen, um ſie zu ſehen? ruft Guſtav endlich aus, als er von der Tafel wegging.Wen denn, Herr? Ei, zum Henker! die Herrin dieſes Hauſes. Ah wahrlich! ich habe ſie geſehen, ich, Herr. Du haſt ſie geſehen, Schurke! Du haſt ſie geſehen, und Du ſagſt mir nichts davon! Ah, wenn ich ſage, daß ich ſie geſehen habe ſo heißt das, daß ich ſie von hinten geſehen habe, indem ſie durch die Hausflur ging, und daß ich gehört habe, wie ſie zu ihrer Magd ſagte, ſie ſolle ihr die Harfe in den kleinen Pavillon des Gartens bringen. Sie hat dies geſagt? Ja, Herrz o! ſte hat es geſagt. Beim Teufel! alsdann werde ich ſie ſehen.

Guſtav hat einen Pavillon im Hintergrund des Gartens be⸗ merkt. Dieſes Gebäude hat nur ein Erdgeſchoß, und durch die Jalouſieläden, womit die Fenſter verſehen ſind, muß man in's Innere blicken können. Unſer junger Mann. geht ſogleich in den

Garten hinab; er nähert ſich dem Pavillon, er horcht; noch iſt Riemand da; um aber die junge Dame durch ſeine Gegenwart S