Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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ſon, welche ſo gut ſingt, kennen zu lernen, und er entſchläft mit Gedanken an ſeine geheimnißvolle Wirthin.

Den andern Tag iſt Guſtav frühe wach; er geht hinab und begegnet der Dienerin.Meine gute Freundin, kann ich den Garten durchſtreifen? Ja, mein Herr; o! Sie können überall hingehen, wo es Ihnen beliebt. Richtet man meinen Wagen wieder her? Ja, mein Herr; aber er wird heute nicht fertig werden. Doch kann ich mir nicht erlauben, länger in dieſem Hauſe zu bleiben... Warum denn nicht, mein Herr? Dies hieße die Güte Ihrer Gebieterin mißbrauchen. Durchaus nicht, mein Herr; ſie hat mir geſagt, ich ſolle Sie einladen, hier zu bleiben, bis Ihr Wagen in gutem Stande ſei. Ich fürchte läſtig zu ſein... und weil ſie mich nicht empfangen will.. O mein Herr! dies macht nichts!... und es wird Madame Ver⸗ gnügen gewähren.. Ich will Ihr Frühſtück fertig machen.

Die Dienerin entfernt ſich.Das drollige Haus, ſagt Guſtav, in den Garten tretend;man behandelt Einen vorzüglich, und will Einen doch nicht ſehen! Meiner Treu, wir wollen noch einen Tag bleiben: der Zufall kann mir dienen und mir dieſe Dame in den Weg führen.

Als Guſtav einen mit reizenden Blumen eingefaßten Theil des Gartens betritt, erblickt er ein kleines Mädchen, das höchſtens drei Jahre zu haben ſcheint; es iſt hübſch wie die Liebesgötter, und lauft ſchon allein im Garten herum und pflückt Blumen, als ob es einen Strauß machen wollte.

Was machſt Du denn da, meine liebe Freundin? fragt

7.

Guſtav, ſie küſſend.Ich pflücke Blumen für Mama, er⸗

widert das Kind lächelnd.Wo iſt denn Deine Mama?

Im Hauſe. Liebſt Du ſie ſehr? Ja... und meinen Papa

auch.

Und ihren Vater auch! Teufel! dies iſt eine Antwort, 3

welche die Gedanken Guſtav's verwirrt:dieſer Vater lebt alſo...

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