Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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geſchehen, ſo lange Sie darin waren! doch iſt die Schuld nicht

an mir! Aber ſo erkläre Dich doch?.. Es iſt eine ver⸗

dammte Fahrleiſe, welche ich nicht geſehen habe!. Ich hielt

eims meiner Pferde an der Hand, und während dieſer Zeit.

krach! fällt die Poſtchaiſe auf die Seite Was! der

Wagen? Ach mein Gott! Herr, er iſt verdorben!... Ein Rad

zerbrochen die Achſe entzwei! Nun ſind wir hübſch daran, ſagt Benvit, zornig mit dem Fuß auf den Boden ſtam⸗ pfend, während Guſtav lacht.Was, Herr, dies bringt Sie zum Lachen? Ich denke an den Einfall meines Oheims, mir Germain und eine Poſtchaiſe zu ſchicken, um mich bälder zu ſehen: meiner Treu, dies iſt gut gelungen!.. Aber bei All' dem.. wo werde ich die Nacht zubringen? Hier, mein Herr, ſagte die alte Dienerin, die während der Erzählung Germain's zugegen war, zu Guſtav.Ihr Wagen hat eine Reparatur nöthig, Sie können Ihre Reiſe nicht fortſetzen. In dieſem Hauſe aber wird es Ihnen an nichts fehlen und es wird meine Gebieterin keineswegs beläſtigen; ſie hat mir aufgetragen, Ihnen zu ſagen, daß Sie bleiben können, ſo lange es Ihnen beliebt... Auf Ehre, Ihre Gebieterin iſt zu gütig.. Wohlan, weil ſie es gefälligſt erlauben will, ſo nehme ich für dieſe Nacht ihre verbindliche Gaſtfreundſchaft an. Ich will Ihr Zimmer richten, mein Hert, ſo wie das Ihrer Diener... bald wird wan Ihnen das Nachteſſen auftragen.

Die Dienerin entfernt ſich, und Germain folgt ihr, um ſeine Pferde und den Wagen in das Haus zu führen, denn es iſt zu ſpät, um noch in's nächſte Dorf nach Arbeitern zu gehen.

Weißt Du wohl, Benoit, daß die Beſitzerin dieſes Hauſes ſehr liebenswürdig iſt? ſagte Guſtav, ſich in einen Lehnſtuhl werfend.Meiner Treu, Herr, wir ſind ſehr glücklich, bei ſo verbindlichen Leuten zu ſein!... Indeß ſehe ich hier etwas Ge⸗ heimnißvolles. Das meine Neugierde ſtachelt, ich geſtehe es