Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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er ſich gegen die gaſtfreundliche Wohnung, in der man ſie auf⸗ nehmen will, auf den Weg. Er ſieht ein hübſches Haus, das die Wohnung vermöglicher Leute ſein muß. Er klopft, eine bejahrte Frau ſchließt auf.

Man hat mir geſagt, Madame, daß der Herr dieſes Hauſes mir erlauben will, mich einige Augenblicke bei ihm zu verweilen, während man meinen Wagen wieder in Stand ſetzt? Ja, mein Herr, ja, Sie können eintreten, ich will Sie führen.

Die Dienerin läßt Guſtav und Benoit eine Treppe hoch ſteigen und öffnet ihnen die Thüre eines elegant möblirten Salons. Herr und Diener blicken um ſich und ſehen Niemand. Die Dienerin ladet Guſtav ein, auszuruhen und geht weg, indem ſie Licht zurück⸗ läßt.

Herr, ſagt Benoit, alle Möbel nacheinander genau betrach⸗ tend,wir ſind bei Jemand von Stand. Ich hoffe, daß wir den Herrn des Hauſes bald ſehen werden; es drängt mich, ihm zu danken.

Die Dienerin kommt mit Erfriſchungen.Werde ich das Vergnügen haben, Ihren Herrn zu begrüßen? ſagt Guſtav zu ihr.Mein Herr, eine Dame iſt es, die dieſes Haus mit ihrer Dienerſchaft bewohnt; ſie gibt den Reiſenden gerne Herberge, aber ſie ſpricht und ſieht ſie niemals. Wie! ich werde Ihrer Ge⸗ bieterin meinen Dank nicht ſagen können?... O! dies iſt un⸗ nöthig, mein Herr. Noch ſie ſehen? Sie will Niemand ſehen. Dies iſt ſehr ſonderbar!.. Herr, hier iſt ein Ge⸗ heimniß, ſagt Benoit ganz leiſe zu ſeinem Herrn.

Guſtav wollte noch einige Fragen machen, als man von

außen einen großen Lärm hörte. Benvit macht einen Satz; die Dienerin geht hinab, um zu erfahren, was es iſt. Bald erſcheint Germain und geht mit zitternder Miene auf Guſtav zu.Was

iſt es denn, Germain? Ach, Herr!.. Sie werden mich zanken. Ieh bin ſehr ungeſchickt... Glücklicherweiſe iſt es nicht