Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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fragen, ſo ſchicke ich Dich nach Paris zurück. Ich ſage nichts mehr, Herr.

Guſtav tritt in den Hof des Hauſes; eine Bäuerin ſtößt einen Schrei aus, als ſie den jungen Mann erblickt: es iſt Marie⸗ Hanne, die Guſtav erkannt hat; dieſem iſt es ſehr lieb, daß er, ehe er die Familie Lukas ſieht, durch das Bauernmädchen erfahren kann, wie er aufgenommen werden wird; er macht dem dicken Mädchen ein Zeichen, zu ihm zu kommen.

Wie!.. Sie ſind es, mein Herr?... Ah! ich erwartete Sie kaum. nun iſt es bald ein Jahr, ſeit Sie gekommen ſind... ja es wird ein Jahr ſein in drei Monaten.. ungefähr um die Zeit der Pflaumen... Sagen Sie mir, meine liebe Marie⸗ Hanne, wie man ſich hier befindet? Iſt man immer luſtig, zu⸗ frieden?.. O, mein Herr!... es hat ſich viel verändert, das dürfen Sie glauben!.. wahrlich, Sie wiſſen es nicht... Jungfer Suzon hat uns verlaſſen. Aber treten Sie doch ein, mein Herr, unſere Frau wird Ihnen dies Alles erzählen.

Guſtav ſieht aus den Reden von Marie⸗Hanne, daß man nicht weiß, daß er die Urſache von Suzon's Flucht iſt. Er tritt in das Haus, wo er Vater und Mutter Lukas findet.

Die Dorfbewohner empfangen ihn freundſchaftlich. Vater Lukas ſchwatzt etwas weniger, ſeine Frau ſpricht aber immer eben ſo viel; ſie erzählt Guſtav das Verſchwinden ihrer Tochter, Mutter Lukas weint, wenn ſie von Suzon ſpricht, und die Thränen der guten Frau fallen auf Guſtav's Herz zurück, denn er fühlt wohl, daß er ſie fließen macht. Ohne ſeinen Aufenthalt bei Lukas wäre das junge Mädchen im Dorfe geblieben; friedlich bei ihren Eltern, hätte ſie nie an andere Vergnügungen gedacht, und ihr Herz hätte den Gedanken, ſich von ihnen zu trennen, von ſich geſtoßen; aber die Gegenwart Guſtav's hatte Alles verändert, und die Mutter kam nicht auf den Gedanken, daß ſie mit dem Manne ſpreche, der

den Kopf ihrer kleinen Suzon verrückt hatte. Guſtav war ſehr