Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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arme mich, Guſtav: Du haſt Geld, Empfehlungsbriefe für ver⸗ ſchiedene Länder; und überdies weißt Du, daß Du im Nothfall auf mich zählen kannſt; ich werde Deine Wechſel einlöſen, wenn Du Dich gut aufführſt. Reiſe, bemühe Dich, keine Tollheiten mehr zu machen, und wenn Du eine kluge, ſanfte und treue Frau findeſt, ſo bring ſie mit, ſie ſoll Dein Weib werden; aber rufe Dir ſtets in's Gedächtniß, daß ich auf dieſen drei Eigen⸗ ſchaften beſtehe.

Der Oberſt umarmt ſeinen Reffen zärtlich und verläßt ihn; einige Augenblicke nachher hörte Guſtav das Cabriolet ſeines Oheims aus dem Gaſthof wegfahren.

Guſtav fand etwas Außergewöhnliches in dem Benehmen des Oberſten; ſeine ſichtliche Gemüthsbewegung, als er zu ſeinem Neffen zurückkam; dieſer plötzliche Entſchluß, augenblicklich wieder abzureiſen, während nichts ihn nach Paris zurückrief: dies Alles ſchien ein Geheimniß zu verbergen. Guſtav ſuchte es zu errathen; vergebens zerbricht er ſich aber den Kopf, um den Beweggrund dieſer ſchnellen Abreiſe zu entdecken; er hofft den andern Tag glück⸗ licher zu ſein, wenn er den kleinen Savoyarden befragt.

Nach der Tafel befiehlt Guſtav Benoit, ſich nach der Geſund⸗ heit des kleinen Verwundeten zu erkundigen. Der Bediente geht, kommt aber bald wieder zu ſeinem Herrn zurück.Nun gut, Benvit, was macht dieſer arme Junge? Ei, mein Herr, es ſcheint, daß es gut geht, weil er abgereist iſt!... Abge⸗ reist!... Der kleine Commiſſionär, der dieſen Morgen verwundet wurde, iſt abgereist?.. geh, dies iſt nicht möglich. Herr, ich ſage Ihnen nichts, als was man mich verſichert hat. es wundert mich ebenfalls ſehr! Aber, Herr, was das Sonderbarſte

iſt, daß die Hausmagd mich verſichert hat, Ihr Herr Oheim habe ihn in ſeinem Cabriolet mitgenvmmen. Mein Oheim hat den Savoyarden mitgenommen? Ja, Herr, jaz er hat für ihn alle mögliche Sorge getragen... er hat nicht gewollt, daß irgend