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Der Oberſt iſt blaß, verſtört; ſein Geſicht drückt eine ſolche Bewegung aus, daß Guſtav dadurch erſchreckt wird.
„Was haben Sie denn, mein Onkel? was iſt vorgekom⸗ men?... wäre dieſer arme Knabe tödtlich verwundet?— Nein.. nein ſeine Wunde iſt leicht... es wird nichts ſein...— Wo⸗ her mag alſo dieſe Verwirrung kommen, in welcher ich Sie ſehe?... — Potztauſend! unſer Sturz hat mir wohl die Sinne ein wenig verwirren können!...— Sie waren aber nicht in dieſem Zuſtande, ehe Sie ſich zu dem kleinen Savoyarden begaben... Sie ver⸗ hehlen mir Etwas im Namen des Himmels, ſprechen Sie!... — Ei, zum Henker, ich verhehle Dir nichts!... was Teufels willſt Du denn, daß ich Dir ſagen ſoll? Der kleine gute Junge iſt beinahe nicht verletzt... die Furcht hat ihn aber des Gebrauchs ſeiner Sinne beraubt, morgen wird er nichts mehr davon haben. — Warum war er denn hinter unſern Wagen geſtiegen?— Weil er uns gefolgt war, wahrſcheinlich.— Gefolgt... in welcher Ab⸗ ſicht?— Ei, tauſend Schwadronen! in der Abſicht, ſpazieren zu fahren, ohne Zweifel. Weißt Du nicht, daß es Gewohnheit der kleinen Schlingel iſt, hinten auf die Wägen zu ſteigen?— Indeß, mein Onkel...— Ho ho, jetzt habe ich genug über dieſes Püpp⸗ chen; ich ſage, es fehlt ihm beinahe nichts; ich habe ihm Geld gegeben, um ſich heilen zu laſſen, Du darfſt Dich nicht mehr um ihn beunruhigen. Was Dich betrifft, ſo kannſt Du, da Deine Quetſchung nicht gefährlich iſt, Dich morgen wieder auf den Weg begeben. Adieu, ich kehre nach Paris zurück.— Wie! mein Oheim, Sie wollen mich in dieſer Herberge der Langeweile über⸗ laſſen? wer treibt Sie denn?. Sie werden eben ſo gut morgen nach Paris zurückkehren.— Ich ſage Dir, daß ich im Augenblicke abreiſe: wahrſcheinlich habe ich Gründe, nach Hauſe zurückzukehren; Du kannſt wohl einen Tag ohne Geſellſchaft in einer Herberge bleiben: da Du Europa durchreiſen willſt, iſt zu vermuthen, daß Dir dies öfters vorkommen wird. Adien; um⸗


