Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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rleinen Kerls, und es thut ihm leid, abzureiſen, ohne ihn noch geſehen zu haben.

Das Cabriolet ſetzt ſich in Lauf. In zwei Stunden kommt man in Saint⸗Germain an. Der Oberſt ſchlägt den Weg nach dem Gaſthof ein, in den man Benoit beſtellt hat; ſchon iſt man nahe dabei, als ein Privatwagen, der ſchnell wie der Wind fährt, gegen das Cabriolet des Oberſten kommt; dieſer hat keine Zeit, ihm auszuweichen: der ungeſchickte Kutſcher ſtößt an das leichte Cabriolet, wirft es um und peitſcht ſeine Pferde, um ſich dem Zorn des Oberſten zu entziehen.

Guſtav und ſein Oheim ſind auf die Seite gefallen; der Oberſt ſteht fluchend auf, er iſt nicht verwundet, Guſtav hat einen zerquetſchten Fuß: aber hinter ihnen laſſen ſich Jammertöne hören. Die eifrige Menge umgibt das Cabriolet. Der Oberſt erkundigt ſich, ob ſein Wagen im Fallen Jemand verletzt hat, und er gewahrt einen kleinen Savoyarden, den man hervorzieht und in den Gaſthof trägt. Guſtav ſtößt einen Schrei der Ver⸗ wunderung aus: er hat ſeinen kleinen Commiſſionär erkannt und vernimmt von den umſtehenden Leuten, daß das arme Kind hinten auf dem Cabriolet ſtand, als es umwarf.

Ich bitte, mein Oheim, ruft Guſtav aus,laſſen Sie dieſem armen Kinde alle mögliche Hülfe angedeihen, während ich mir den Fuß verbinden laſſe.

Der Oberſt fügt ſich den Wünſchen ſeines Neffen, er geht zum kleinen Savoyarden. Guſtav, der ſehr am Fuß leidet, wird in ein Zimmer geführt, und Benoit bringt ihm einen Zahnarzt, der es über⸗ nimmt, die zerquetſchten Füße in vierundzwanzig Stunden zu heilen.

Guſtav, der gezwungen iſt, in einem Zimmer zu bleiben, ohne ſich zu rühren, wird ungeduldig, weil ſein Oheim nicht wieder er⸗

ſcheint; er brennt, Nachricht von dem kleinen Savoyarden zu erhal⸗ ten; er will Benoit nach ihm ſchicken, als Herr Moranval end⸗

lich in ſein Zimmer tritt.