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damit, ihren Mann in Wuth zu bringen; Suzon war verſchwun⸗ den; Olivier, der fortfuhr, zu ſpielen, ſtatt in ſein Bureau zu gehen, hatte ſeine Stelle verloren, und ſein Lebenswandel war ſo ausſchweifend, daß Guſtav, der bei ſeinen Tollheiten ſich ſelbſt noch achtete, einen Menſchen nicht mehr zum Geſellſchafter haben konnte, der nur Dirnen und ſchlechte Orte beſuchte; Guſtav hatte alſo nichts mehr, das ihn in Paris zurückhielt. Er theilte dem Oberſt ſeinen Entſchluß mit und dieſer billigte ihn, indem er hoffte, daß die Reiſen den Kopf ſeines Neffen reifen würden. Guſtav machte alle ſeine Zurüſtungen und verſtand ſich dazu, Benoit mitzunehmen, um ſeinem Oheim zu beweiſen, daß er nicht die Abſicht hatte, ſich neuen Intriguen hinzugeben; denn Benoit's Ruf war gemacht, man wußte, daß er zu nichts gut war, als bei Tiſche aufzuwarten und ein Pferd zu zäumen. Benoit war entzückt, Guſtav folgen zu dürfen, denn er hatte anfänglich gefürchtet, ſeinen Herrn möchte die Luſt ankommen, den kleinen Commiſſionär mitzunehmen; in ſeiner Freude ſprach er jeden Augenblick mit ſeinem Vater von ſeinen bevorſtehenden Reiſen, und trug Sorge, dies dem guten Jungen beſtändig in die Ohren zu trichtern, weil er wahrzunehmen glaubte, daß es ihm Kummer mache. Herr Benoit war ein abſcheulicher Trotzkopf. Der Tag der Abreiſe iſt gekommen. Der Oberſt will ſeinen Neffen bis Saint⸗Germain begleiten; er läßt ſein Cabriolet richten und Benvit wird mit den Pferden vorausgeſchickt, denn Guſtav will zu Pferde reiſen; dies iſt in der That die ange⸗ nehmſte Art, um ein Land, das man durchreist, genau kennen zu lernen. Beim Einſteigen in das Cabriolet ſucht Guſtav ſeinen kleinen Commiſſtonär, dem er Zeichen ſeiner Großmuth zurück⸗ laſſen will, mit den Augen; aber der Savoharde iſt nicht an ſeinem Platz; man ſieht ſogar weder ſeinen Schemel, noch ſeinen kleinen Sitz; Guſtav wundert ſich über die Abweſenheit des guten


