Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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Man macht einige Schritte in eine andere Allee. Guſtav hält an; die beiden Gegner ſtellen ſich in Entfernung auf. Schießen Sie, mein Herr, ruft Guſtav,Sie halten ſich für beleidigt, an Ihnen iſt der erſte Schuß.

Herr Dubourg läßt ſich nicht bitten, er ſchlägt auf Guſtay an, der in die rechte Seite getroffen wird; er fällt, und Herr Dubourg eilt auf ihn zu:Nun, mein Herr, werden Sie endlich geſtehen, daß Sie mich zum Hahnrei gemacht haben?... Nein, mein Herr, nein, ich werde eine Sache nicht zugeſtehen, die nicht wahr iſt; und ſterbend beſtätige ich Ihnen, daß Sie ſich irren. In dieſem Fall, mein Herr, bin ich in Verzweiflung über das, was ſo eben vorgefallen iſt.. Ich will Ihnen einen Wagen und Ihren kleinen Kerl ſchicken.

Herr Dubourg entfernt ſich und findet den kleinen Savoyar⸗ den ſehr in Unruhe: der Knall des Piſtols war bis zu ihm ge⸗ drungen, und er wollte zu Guſtav eilen, als Herr Dubourg ihm ſagte, daß ſein Herr verwundet ſei. Der arme Knabe fliegt als⸗ bald gegen den Ort, wo Guſtav zurückgeblieben iſt; er ſieht ihn auf dem Boden liegen und mit Blut bedeckt; er tritt ihm näher, will ihm beiſpringen, aber er hat nicht die Kraft dazu und fällt ohne Bewußtſein bei dem Verwundeten nieder.

Zum Henker! ſagt Guſtav,ich habe da einen ſaubern Einfall gehabt, dieſes Kind mit mir zu nehmen, welches der An⸗ blick einer Wunde in Ohnmacht ſtürzt!... wenn ich ihm beiſtehen könnte! aber ich habe nichts bei mir... Ich fühle, daß ich nicht gehen kann.. und Niemand kommt vorüber es iſt zu frühe.. Wenn Herr Dubourg keinen Wagen findet, den er mir zuſchicken kann, ſo werden wir noch lange ohne Hülfe bleiben!..

Guſtav ruft.. Niemand erſcheint; er will gehen und Leute ſuchen, aber ſeine Kräfte verlaſſen ihn und er fällt ſelbſt bewußt⸗ los neben dem kleinen Savoyarden nieder.

Glickticherweiſe füt unſern Helden und ſeinen Gefährten war Paul de Kock. X.