Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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gebenheit, und den andern Tag ſteht er mit Anbruch des Tages auf, um ſich zu ſeinem Stelldichein zu begeben.

Um den Schwätzereien Benvit's auszuweichen, iſt Guſtav entſchloſſen, denſelben nicht mitzunehmen. Da ihm aber das Glück zuwider ſein kann, ſo iſt es gut, Jemand bei ſich zu haben, der ihn nach Hauſe tragen kann; Guſtav nimmt ſich daher vor, ſich von dem jungen Commiſſionär begleiten zu laſſen, deſſen Eifer für ihn ſich nie verläugnet hat.

Guſtav nimmt ſeine Piſtolen und geht aus ſeinem Zimmer.

Jedermann ſchläft noch im Hötel, deſſen Hofthor geſchloſſen iſt.

Man muß den Portier aufwecken: das iſt Guſtav ärherlich; indeß geht er vorwärts und klopft an das Fenſter, indem er befiehlt, daß man ihm das Hofthor öffne.

Statt ganz einfach aufzuziehen, ſteht der Portier im Hemd auf, ſtreckt den Kopf aus ſeinem Fenſter und ſieht, wer ſo früh aus dem Hötel gehe.

Wie, Sie ſind es, Herr Guſtav? Ja, ich bin es, Herr Benvit; öffnen Sie mir, ich bitte Sie... Der Herr geht ſehr früh aus.. Sind der Herr Oberſt unwohl?... Iſt ſein Zip⸗ perlein wieder in den Magen geſtiegen?... Iſt?.. Mein Oheim ſchläft hoffentlich, und Ihre Fragen langweilen mich ſehr. Oeffnen Sie mir ſchnell, ich habe Eile. Aber ich ſehe meinen Sohn nicht, um den Herrn zu begleiten... Benvit!... Benoit!.. Ei, zum Henker! wenn ich Ihren Sohn nöthig gehabt hätte, würde ich ihn ſchon aufzuwecken gewußt haben.. Heffnen mir dieſes Thor.. Ich bin Ihr Geſchwätz endtich müde.

Der Ton Guſtavs ließ keine Widerrede zu. Der öffnet, ſich in Entſchuldigungen ergießend, die Thüre. Unſer junger

Mann iſt auf der Straße; er fürchtet, der kleine Savoyarde

möchte noch nicht angekommen ſein; er wirft die Augen auf ſeinen

gewöhnlichen Platz der gute kleine Kerl ſi itzt ſchon auf ſeinem

Eckſtein, er ißt ein Stür Brod, das er mit Thränen benetzt;