Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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ſich Gelegenheit zeigt, werde ich ſuchen, Ihren Gatten nicht mehr zum Lügner zu machen.“

Guſtav läßt ſich die Loge öffnen, in der er war; allein Herr und Madame Dubourg ſind nicht mehr darin; Eugenie iſt fort⸗ Frau von Saint⸗Clair allein iſt zurückgeblieben. Sie dreht ſich, um Guſtav anzublicken; ſie ſpricht nichts, aber ſie lächelt, und dieſes tückiſche Lächeln drückt alle Gefühle ihrer Seele gut aus.

Guſtav will losbrechen.. allein er hält ſeinen Zorn zurück, deſſen Anblick nur das Vergnügen dieſer ränkevollen Frau ver⸗ mehren würde. Er entfernt ſich, da er ſich nicht all dem Abſcheu überlaſſen komüite, den ihm Frau von Saint⸗Clair einflößt; er erinnert ſich daran, daß man ihr Geſchlecht achten ſoll, ſelbſt wenn die Perſon verächtlich iſt.

pierundzwanzigſtes Rapitel.

Duell.— Der kleine Savoyarde.

Guſtav begibt ſich vom Schauſpielhauſe zu Madame Fon⸗ belle; er hofft, daß er ſie beſänftigen und ſich rechtfertigen könne. Aber die Kammerfrau bedeutet ihm, daß ihre Gebieterin Niemand empfangen wolle.—„Wie! nicht einmal ihren künftigen Gemahl? — Niemand, mein Herr; dies ſind die Befehle der gnädigen Frau.“

„Ah!“ ſagt unſer Held, zu ſeinem Oheim zurückkehrend, „ich bin noch nicht verheirathet!... Eugenie hat eine Eifer⸗ ſucht... Wegen Geſchichten böſe zu werden, die vor unſerer Verbindung vorgefallen ſind!... dies heißt gar zu empfindlich ſein Ich liebe ſie indeß und fühle, daß ich ihr treu ſein würde Sie glaubt dies nicht, weil ich im Ruſe der Flatterhaftig ſtehe!. allein ich bin beſſer als mein Ruf.“

Guſtav ſagt ſeinem Oheim nichts von dieſer nht