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Zimmer geſucht hatte, die Gartenanlagen mit Benvit in der Hoffnung durchſtreifte, ihm hier zu begegnen.
Der Oberſt fällt auf die Naſe; Guſtav erkennt ſeinen Oheim und lauft deßhalb nur um ſo ſchneller; der Oheim erkennt ſeinen Neffen, ſteht auf und läuft ihm nach; Benoit bleibt ganz er⸗ ſtaunt ſtehen, als er ſeinen Herrn im Hemde ſieht. Dieſer ge⸗ winnt einen Vorſprung, zieht jetzt ſeine Beinkleider und ſeinen
Frack an, überſteigt hierauf Mauern, Hecken und Gräben, fängt an im Felde zu laufen, wo er Lukas und Zephir erblickt, wie ich das Vergnügen gehabt habe, Ihnen im Anfang dieſes Bandes vorzuſtellen.
Sechstes Rapitel. Der Teufel und die ſchwarze Kuh.
„Wie! Du biſt es, Benoit?“ ſagte Guſtav, indem er mit ſeinem Kopf aus der Pfütze auftauchte und den Reiter erblickte, der ihn ſeit einiger Zeit verfolgte und ihn endlich einholte, gerade als ſich Zephir in den Sumpf gemacht hatte.
„Mein Gott, ja, Herr! ich bin hinter Ihnen hergaloppirt mit dem andern Pferde, das ich aus Vorſicht gleichfalls mitge⸗ nonnmen habe. Ach tauſend! dort drüben iſt es jetzt nicht gut ſein: Ihr Onkel hat einen fürchterlichen Zorn!. er flucht und ſchreit noch ſtärker als gewöhnlich. Wie ich dies geſehen habe.. — Es iſt gut, Du kannſt mir Alles das in einem andern Augen⸗ blicke erzählen: Du ſiehſt wohl, daß ich mich zuerſt von dieſen verfluchten Enten losmachen und dieſem braven Mann wieder aufhelfen muß, der hoffentlich nicht verwundet iſt.“
Vater Lukas hatte mehr Furcht als Schaden gehabt. Guſtav gelaug es nur nach vieler Mühe, ihm begreiflich zu machen, daß er nichts gebrochen habe. Man brachte ihn auf Zephir, deſſen Wuth geſtillt war. Der junge Mann beſtieg das Pferd, welches Benoit am Zügel führte, und man begab ſich wieder auf den Weg.


