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Gegentheil, Herr, ſie hat das Fieber.. und iſt ſeit dieſem Morgen im Bette.“
„Zum Henker! dieſes Haus iſt alſo ein Hoſpital! Wohlan.. weil ich muß, werde ich allein warten!...
Wie der Oberſt dieſe Worte ſprach, ließ ſich ſtarkes Pferde⸗ getrabe hören. man erblickte Herrn von Berly und Desjar⸗ dins, deren Jagd bereits zu Ende war.
Der Oberſt umarmt ſeinen Freund.„Wie! Du hier?.. Deine Leute ſagten mir, Du werdeſt zwei Tage abweſend ſein!.. — Ich glaubte es auch, mein lieber Oberſt, allein das Schickſal hat es anders beſchloſſen. Man hatte mir von einer Wölfin ge⸗ ſprochen, deren Schlupfwinkel ich zu entdecken glaubte; als Des⸗ jardins und ich ankamen, war gerade das Thier erlegt worden; ich bin wahrhaftig in Verzweiflung darüber geweſen; ich fühlte einen Muth in mir.. eine Glut!... Nun denn! haſt Du Deinen Neffen geſehen?— Nein; ich lange im Augenblicke an. Allein Jedermann bei Dir iſt krank: Deine Frau und mein Neffe ſind auf ihre Zimmer gegangen, um auszuruhen...— Bah!... und dieſen Morgen ſchien es nicht ſo.. es wird nichts ſein.. Mein Freund, ich wünſche Dir Glück zu Deinem Neffen; es iſt ein herrlicher Junge. Wie, Du ſchreibſt mir, daß ich ein lieder⸗ liches Subjekt ſehen werde! er iſt im Gegentheil ein ſehr geſetzter, ſehr ordentlicher junger Mann... Sein ganzes Vergnügen iſt, mit meiner Frau Billard zu ſpielen!.. er geht nicht aus dem Haus er hat eine Gefälligkeit!... eine Sanftmuth...— In Wahrheit 7 wahrlich! die Luft dieſer Gegend wirkt Wunder. Ich bin ungeduldig, ihn zu umarmen.— Geh' zu ihm; er wird ſehr überraſcht ſein... er erwartet Dich nicht; o! ich habe nichts geſagt, ich bin verſchwiegen!...— Vorwärts, Benvit, führe S zu Deinem Herrn.— Aber, Herr, er hat mir verboten,
Zum Henker, es gibt kein Verbot für ſeinen Oheim, Dunn uß Vorwärts, geh' voraus!..


