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uns das Eſſen herbei und...— Kommen Sie, Desjardins,
Sie werden uns dies bei Tiſche erzählen; zudem bin ich böſe auf Sie ich habe Ihre große Schneiderei noch auf dem Her⸗ zen!.— Ich habe einmal einen Mann achtmal hintereinander geſchneidert, der gewiß wenigſtens...“
Allein man war bereits im Speiſeſaal und Herr Desjardins war genöthigt, ſeine Anekdote auf einen günſtigern Augenblick zu verſchieben. Frau von Berly ſprach während des Nachteſſens wenig und hatte die Augen ſtets niedergeſchlagen. Fräulein Aurelie unterließ nicht, die ihrigen auf Guſtav und ihre Tante zu richten: dieſe Zurückhaltenden ſind zuweilen ſehr hellſehend... Herr Des⸗ jardins begnügte ſich zu eſſen und ohne Unterſchied den Behaup⸗ tungen Jedermanns beizuſtimmen. Herr von Berly ſprach fort⸗ während von ſeiner Stärke auf dem Billard und den herrlichen Stößen, welche man hier machen könne. Was Guſtav betrifft, ſo war dieſer heiter, liebenswürdig und von äußerſter Artigkeit gegen Herrn von Berlh, deſſen Geſchicklichkeit auf der Jagd, deſſen Liebenswürdigkeit bei den Damen und deſſen Muth in der Gefahr er herausſtrich.
Der arme Ehemann war ganz entzückt über den jungen Mann; als er von der Tafel aufſtand, drückte er ihm kräftig die Hand, und verſprach ihm, daß ſein Oheim von ſeiner guten Aufführung in Kenntniß geſetzt werden ſolle.
Man ſage jetzt noch, daß es Ahnungen gebe!
Fünftes Kapitel. Der Wendepunkt.
Die Thränen Juliens verſiegten. Die Liebe einer Frau wird durch ie Opfer, die ſie ihrem Geliebten bringt, noch vermehrt; je mehr ſie gibt, deſto anhaͤnglicher wird ſie. Bei den Männern


