Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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immer zu Ihren Befehlen.— Das laſſe ich mir gefallen, nun gehen Sie ein wenig aus Ihren Träumereien heraus, junger Mann! ich will mit Desjardins ein Brettſpiel machen; laßt das Billard belenchten; Sie haben Zeit, bis zum Nachteſſen zu ſpie⸗ len. Nun Frau von Berly, gehen Sie doch.. Sie ſehen wohl, daß der Herr auf Sie wartet...“

Es war ihr unmöglich, ſich davon loszumachen; Herr von Berly verlangte es. Guſtav reichte Julien die Hand; er fühlte, daß die, welche man ihm gab, ſtark zitterte; ein reges Gefühl von Hoffnung und Vergnügen beſeelte ſein niedergedrücktes Herz auf's Neue.

Sie langten im Billardſaal an; der Diener entfernt ſich, nachdem er die Lampen angezündet hat. Sie bleiben allein. Frau von Berly iſt ſchweigſam, allein ſie ſcheint aufgeregt; Guſtav iſt ſo traurig, daß man ein ſehr hartes Herz haben müßte, um nicht Mitleiden für ihn zu fühlen.„Was haben Sie denn ſeit einigen Tagen, mein Herr?(ſagte endlich Frau von Berly mit ſchwacher Stimme.) Sie würdigen mich keines Wortes mehr..— Was ich habe?.. ach, Madame! habe ich nöthig, Ihnen dieſes noch zu ſagen? ich bete Sie an und Sie verabſcheuen mich!— Ich verabſcheue Sie! welche Ungerechtigkeit!... wenn dies ſo wäre, würde ich dann fürchten, Ihre Schwüre, Ihre Reden zu hören?“

Julie hatte zu viel geſagt. Guſtav ergriff ihre Hand, welche er auf ſein Herz legte—„Laſſen Sie mich,“ ſprach Frau von Berly,„Sie werden mein unglüc machen Lch, Gyuſtav! mißbrauchen Sie meine Schwäche nicht!“

Allein ein Liebender, der vernimmt, daß er geliebt wird, hört nur noch auf ſeine Glut. Julie weinte; Guſtav drückte ſie an ſeine Bruſt, er trocknet die Thränen, welche ſie vergießt, mit

Küſſen.. Sie will ſich vertheidigen aber eine unbekannte Paul 6 Koc. N.