Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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Der liebe Oheim ſprach darüber mit Dejardins, der aus Grundſatz ſtets ſeiner Meinung war, und mit ſeiner Frau, die ſich auf die Erwiederung beſchränkte, daß ſie es wünſche.

„Sieh, meine Frau, betrachte doch Guſtav nur einmal, wie er da unten ganz allein in einer Ecke ſitzt.. ſiehſt Du dieſe ſchmollende Miene, dieſe nachdenkliche und melancholiſche Stirne?... Nun gut, die Liebe iſt an allem dieſem Schuld. O! ich verſtehe mich darauf! Ueberdies, denke nur an die erſten Tage ſeiner An⸗ kunft bei uns, damals war er ganz anders; er lachte, plauderte, ſang und machte tauſend Tollheiten!... jetzt öffnet er den Mund nur um zu ſeufzen. er erhebt die Augen zum Himmel... und wenn Du alle die Dummheiten wüßteſt, welche er auf der Jagd begangen hat!... es iſt zum Todtlachen! Wahrlich! der iſt gefangen, und wie! ich will an ſeinen Oheim ſchreiben, damit er den Abſchluß beſchleunigt; denn kurz und gut, man darf den armen Teufel nicht dahinwelken laſſen!... Nicht wahr, Desjardins?— Sie haben vollkommen Recht, denn..— Was meine Nichte betrifft, ſie ſagt nichts, allein ich bin ſicher, daß die Schelmin nicht weniger daran denkt. Ach! wenn der Obriſt nur ſeine verdammte Gicht nicht hätte, ſo wäre er ſchon hier!.. ich möchte ihm gar zu gern ſeinen Neffen bald gebeſſert vorſtellen... — Aber, mein Freund, ſind Sie ganz ſicher?.— Ja, Ma⸗ dame, ja, ich bin ſicher, daß dieſe Heirath ebenſo glücklich ſein

wird, als die unſrige.. Ei, warum ſpielt ihr denn aber nicht

mehr Billard?..— Mein Freund, weil...— Dies beluſtigte unſern Verliebten. Was Teufel! man muß ihn ein wenig erhei⸗ tern: er wird noch Zeit genug haben, Betrachtungen anzuſtellen, wenn er verheirathet iſt... Guſtav meine Frau ſich, daß Sie ihr keinen Billard⸗ Unterricht wollen. — Ich habe dies nicht geſagt, mein Freund.— Pst!. laſſen Sie mich doch machen!...

„Wenn Madame will,“ ſagte Guſtav„ſo bin ich 6