Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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Stärke zu ſein glaubte, eine Partie machten. Frau von Berly ſang mit ausgeſuchtem Geſchmack und begleitete ſich mit Grazie auf dem Pianv; Fräulein Aurelie ſchlug auf das letztere los, wie ein Pferd auf das Steinpflaſter, und der Oheim rief, während er immer fortſpielte, aus:Nicht wahr! hören Sie meine Richte? . Peſt! welche Kraft!.. welcher Nachdruck!. Wenn dies nicht erſte Stärke iſt, ſo verſtehe ich nichts davon!.

Man ging frühzeitig auseinander. Frau von Berly hatte unſern jungen Mann mit den Gewohnheiten des Hauſes bekannt gemacht. Man lud ihn ein, keine Ceremonien zu machen, kurz ſich wie zu Hauſe zu betrachten.

Als Guſtav Frau von Berly ſich mit ihrem Gemahl ent⸗ fernen ſah, konnte er einen Seufzer nicht zurückhalten... Er dachte an Venus und Vulkan zurück, und die Erinnerung an die Statuen, welche den Garten zierten, ſtellte ſich ſeiner Einbildungs⸗ kraft wieder vor; er zweifelte nicht, daß Frau von Berly die Wahl der Götter geleitet habe. Dieſer Gedanke gab ihm eine geheime Hoffnung; er machte der ſtolzen Aurelie eine tiefe Verbeugung und folgte einem Diener, der ihn in ſein Gemach führte.

unſer Held begegnete auf ſeinem Wege Benoit, der ſich hinkend vor ihm zeigte.Da biſt Du alſo, Dummkopf, ſagte Guſtav zu ihm;warum habe ich Dich nicht wieder geſehen? Ach! Herr, Sie ſehen wohl, daß ich mich kaum halten kann.. ſeit ich von dem beſondern Mittel Gebrauch gemacht habe, welches mir die Köchin angerathen hat... Hätteſt Du zufällig Sauerampfer auf Deine Hinterbacken gelegt?. Richtig, Herr; ſie ſagten mir Alle da unten, es gebe nichts Beſſeres, um Wunden zu heilen... Ich habe welchen abgeleſen man hat ihn mir gehackt, und dann, tauſend.. ich habe mir dies als umſchlag aufgelegt.. aber das brennt mich ſchön, immer noch!

und ich fange an, zu glauben, daß man mir einen Streich damit geſpielt hat. Mein armer Benoit! ich ſehe, daß die