Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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immer vortrefflich zu finden, was ſein Wirth that und ſagte.

Ohne zu ſprechen, verſtand er ſich mit der rechten Seite: er hatte

ein Knie vorgeſchoben... einen Fuß... Zuerſt war man zurück⸗ gewichen.. dann hatte man der Nothwendigkeit nachgegeben... man blickte Guſtav nicht mehr an, aber man ſchien lebhaft be⸗ wegt;... Das Herz ſchlug ungeſtüm... und nichts von all' dem ſchien Gleichgültigkeit oder Zorn anzuzeigen.

Was! wird man ſagen, ſchon verwegene Unternehmungen?.. ſchon Knie, Füße und Hände in Bewegung?... Was wollen Sie? dieſe Brüder Liederlich gehen ſchnell zu Werke; und haben Sie hierin ſo groß Unrecht?. warum ſich nicht ſogleich ver⸗ ſichern, ob man gefällt, ob man geliebt wird?... Allein die Schamhaftigkeit, werden Sie ſagen, ſoll man ſie auf dieſe Art erſchrecken?... Ol!... Sie haben Recht! man muß die Scham achten.. Aber bemerket, daß Alles dieſes unter der Tafel vor⸗

geht uicht geſehen werden kann. Ach, Leſer! wenn Sie eines

Tages oder eines Abends ſich unter einen Tiſch ſchleichen könnten, an dem hübſche Frauen und liebenswürdige Männer ſitzen, ſo

würden Sie höchſt drollige Dinge ſehen; gehen Sie dann mit

Ihrem Kopf wieder hervor, betrachten Sie dieſe geſenkten Angen, jene unſchuldsvolle Stirne, jene treuherzige Miene.. Sie ſehen wohl, daß das, was verborgen iſt, die Scham nicht beleidigt. Der Nachtiſch brachte Herrn von Berly wieder in Zug: man mußte die Beſchreibung ſeiner Jagd vom vorigen Tage anhören, die Geſchicklichkeit, mit welcher er einen Rehbock getödtet hatte, der acht Tage vorher von ihm verwundet worden war, und den Muth, den er entfaltet hatte, indem er faſt aus erſter Nähe auf einen blinden Wolf ſchoß, der ſeit einigen Tagen die Umgegend in Betrübniß ſetzte.

Man erhob ſich von der Tafel und ging in den Sulon. Bald

langten mehrere Bewohner der Nachbarſchaft, welche mit Herrn

von Berly, der das Damenſpiel ſehr liebte, in dem er von erſter

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