Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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narbig war, kleine bumme Augen und einen bis an die Ohren gehenden Mund hatte.

Abermals eine Ueberraſchung! ſagte unſer junger Mann zu ſich ſelbſt, einen Ausbruch des Lachens unterdruͤckend, welches der Anblick des Herrn von Berly in ihm erregt hatte. Dieſer Anblick, wiewohl er weniger angenehm war, verurſachte ihm in⸗ deß eine geheime Frende, wovon der ſcharfſinnige Leſer leicht die Urſache errathen wird.

Mein Freund, ſagte die junge Dame,ich ſtelle Dir hier Herrn Guſtav Saint⸗Réal vor.

Ei! Sie kommen alſo an, junger Mann; ich erwarte Sie ſeit vierzehn Tagen!... Ich bin entzückt, Sie zu ſehen... umarmen wir uns! Ihr Oheim iſt mein Freund... er hat mir oft von Ihnen geſprochen! er ſagt, Sie ſeien etwas liederlich!... Ei, potztauſend, ich bin es auch geweſen!... Man iſt jung! man hat Leidenſchaften!... man macht Tollheiten!... dies iſt ganz natürlich!... Mein Freund, hier iſt meine Frau, die, wie ich mir ſchmeichle, wohl ſo viel werth iſt, als eine andere: ſie werden mit ihr Bekanntſchaft machen!..

Guſtav ließ ſich die Hand ſchütteln, umarmen... drücken... Er hatte noch nicht Zeit gefunden, auf die Höflichkeiten des Herrn von Berly zu antworten; es war nicht möglich, bei dieſem Manne ein Wort anzubringen, wenn er in Zug kam(was häufig der Fall wat). Guſtav ſah es; er begnügte ſich, zu grüßen, zu lächeln und Madame anzublicken, die gleichfalls lächelte.

Sag' einmal, meine Frau, hat man Aurelie von der An⸗ kunft unſres jungen Mannes in Kenntniß geſetzt?. Mein Freuns, ich weiß nicht, ob.. Gut! gut! ſie weiß nichts davon: deſto beſſer, wir wollen ſie überraſchen; ſie iſt nicht darauf gefaßt, Sie heute zu ſehen... Potztauſend!... wie wird ſie ſich freuen!. Ich wundere mich nicht, daß Sie Ihre Sachen in Paris machten!. es iſt wie bei mir!... ich bin ſehr gut ge⸗