Teil eines Werkes 
1. Theil (1837)
Entstehung
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Pfütze, ſinkt ein, fällt auf die Seite, die Reiter ebenfalls; man rollt auf die Enten und erdrückt deren viere; man wird durchnäßt, mit Schlamm belaben; man ſchreit und verſteht einander nicht mehr.

Bweites Rapitel. Der Oheim und der Nefſe.

Tauſend Schwadronen! immer neue Streiche! wieder ein Billet von ſechshundert Franken, das ich für den Herrn bezahlen muß! Es iſt eine Ehrenſchuld, mein Oheim! Zum Hen⸗ ker, mein Herr, alle Schulden ſind heilige Verbindlichkeiten, aber das iſt kein Grund, welche zu machen, zumal da ich allen Ihren Bedürfniſſen zuvorzukommen weiß. Wiſſen Sie, mein Neffe, daß Sie ein ſehr liederliches Subjekt ſind? Ich, mein lieber Onkel? Ei, ich ſehe nicht, womit ich verdient habe. Ah! Sie ſehen nicht. nun gut, ich will es Ihnen erſichtlich machen, ich, mein Herr! Setzen Sie ſich daher, Guſtav, mir gegenüber, bleiben Sie ruhig, wenn Sie können; aber tauſend noch einmal! unterbrechen Sie mich nicht!.. Mein lieber Onkel, ich weiß zu gut, was ich Ihnen ſchuldig bin.. Stille! Hortenſia Moranval, Ihre Mutter und meine Schweſter, war eine gute Frau, liebenswürdig, geordnet, haushälteriſch. Sie hatte alle gute Eigenſchaften!... Schweigen Sie, mein Herr; ich weiß, was meine Schweſter war; ich weiß auch, daß ſie, ver⸗ plendet durch die Liebe für ihren theuren Sohn, nicht ſah, daß dieſer jähzornig war, ungeduldig, ein Lügner, ein Spieler.. Ach, mein Oheim! Donnerwetter, werden Sie ſchwei⸗ gen?. Ihr Vater war ein Mann von Geiſt; ſeine Talente, ſeine Verdienſte, ſein liebenswürdiger Charakter machten er

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in allen Geſellſchaften willkommen war. Er hätte ſich a