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der Wachtmeiſter, und das genügt mir. Kommen Sie, Graf Reinhold, ſeien Sie mein Freiwerber, Sie haben oft gewünſcht, zu meinem Glücke mitthätig ſein zu dürfen. Und Sie, Graf Ottomar, Sie wiſſen es, wie lange ich Betty liebe, helfen Sie mir, ſie zu erlangen.
— Aber wird Betty einwilligen? fragte Gabriele und ſah ſich nach ihr um.
Das Mädchen hatte ſich hinter eine Gardine zurückgezogen, ihr Herzchen pochte heftig. Nein, das war ein unüberlegter Streich des ſonſt ſo klugen Mannes, warum wartete er nicht, bis Alles entſchieden war? Jetzt verdarb er vielleicht all ihr Glück durch ſeine Haſt. Eugen trat zu ihr.
— Velch eine Ehre, ſagte er mit ſeinem gewöhnlichen loſen Lachen, Frau Wachtmeiſterin zu ſein. Nein, kommen Sie, Fräu⸗ lein, verloben Sie ſich in aller Eile mit mir, demit doch wenig⸗ ſtens eine jede von den drei Damen einen Iſſelhorſt hat, ich muß mich ſonſt am Ende noch mit Arthur um die kleine Margarethe zanken.
— Gehen Sie, antwortete Vetty ſchnippiſch, Sie ſind mit dem Manne da nicht in Vergleich zu ſtellen.
Reinhold beſand ſich in ſchlimmer Verlegenheit. Er hätte ſeinen Lebensretter ſo gerne glücklich geſehen, aber wenn Betty eine Herzogstochter war.... Dennoch fühlte er ſich gedrungen, für ihn zu ſprechen.
— Frſchmuth iſt klug genug, ſagte er, um ſich eine Stel⸗ lung im Leben zn verſche ffen, die ihn über jede Sorge erhebt, und keine Frau ſteht ſo hoch, daß ſie nicht mit Achtung zu ihm hinaufſehen müßte.
— Auch ich bin von ſeiner Ehrenhaftigkeit überzcugt, ſetzte Ottomar hinzu, und wenn er Betty liebt, ſo weiß ich gewiß, daß er ſie auch glücklich machen wird.
Die Herzogin glaubte vergehen zu müſſen. Ein Arbei'er ihr Schwiegerſohn! Das war unerhört.
— O Gabriele, bat ſie, fragen Sie Ihren Mann, wer Betiy iſt!
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