Teil eines Werkes 
4. Band (1870)
Entstehung
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und Blut, ſie brauchte ſich nicht mehr mit Zweifeln zu quälen, ſie konnte ihn mit der vollſten Mutterliebe an ihren Buſen drücken.

Aber, fragte Richard, werde ich mich denn nun von Arthur trennen müſſen?

O nein, antwortete die Fürſtin Gabriele, indem ſie Iduna ihre Hand hinreichte, wir bleiben beieinander.

und ich heirathe Margarethen! jubelte Arthur.

Wer wird ſchon an's Heirathen denken, ſagte Helene, wenn man noch Knabe iſt.

Unterdeſſen hatte ſich Wilhelm ſeiner Geliebten genähert.

Iſt es entſchieden? fragte er leiſe.

Noch nicht, verſetzte ſie ebenſo, aber mir iſt es nun gleich⸗ gültig, denn wer kann mich verhindern, dem Zuge meines Her⸗ zens zu folgen?

Wir ſind dem Entdecker unſeres Kindes eine große Be⸗ lohnung ſchuldig, ſagte der Fürſt Donato. Ich würde glücklich

ſein, wenn ich wüßte, wie ich ihm vergelten kann, was er für

uns geleiſtet hat.

Ich halte Sie beim Worte, lachte Friſchmuth.

Verzeihen Sie mir auch, daß ich Ihnen fünftauſend Thaler bot? fragte Gabriele.

O, damit wäre ich auch nicht zufrieden, erwiederte er, ich verlange einen größern Schatz. Sie dachten an meine Zukunft, und aus Ihrer und der Frau Herzogin Hand erhoffe ich mein höchſtes Glück, das beſte Gut des Lebens zu empfangen.

So ſprechen Sie, rief Gabriele, dem Manne, der mir meinen Sohn wiedergab, werde ich keine Bitte abſchlagen!

und ich, fügte Iduna hinzu, werde Alles thun, um mein übereiltes Urtheil über Sie wieder gut zu machen.

O, das iſt herrlich, ſagte Friſchmuth, ſo werde ich denn keine Fehlbitte thun, wenn ich Sie um Fräulein Betty's Hand bitte?

Betty's Hand? fragte Iduna ganz erſchrocken.

Betch's Hand? ſagte auch Gabriele ſtaunend, aber wir wiſſen ja noch nicht einmal, wer Betty iſt!

ch wriß, daß ſie das liebenswürdigſte Mädchen iſt, rief