Teil eines Werkes 
3. Band (1870)
Entstehung
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daß die Herzogin mit den Deutſchen in Verbindung ſtande, obſchon ſich das ourch michts beweiſer netz, und beſchloſſen, das blutig an ihr zu rächen.

Das waren die ächten Nachfolgerinnen jener Damen der Fiſchhallen, die mit ihren Strickzeugen lachend dabei ſaßen, wenn während der erſten Revolution täglich Hunderte von Menſchen geköpft wurden, die der unglücklichen Königin Marie Antoinette ein Ochſenherz vorhielten und riefen: das iſt das Herz der Oeſterreicherin!

Jetzt entſannen ſie ſich, daß oer Herzog Montalto einer der treuſten Anhänger des Kaiſers Louis Napoleon geweſen war und daß ſeiner Frau daran liegen mußte, dieſen Herrſcher wieder auf dem Throne zu ſehen, es ſtand alſo feſt, ſie war eine Ver⸗ rätherin, und ſogleich eilten ſie vor ihr Haus, um einen Akt der Rache an ihr auszuüben

Der Pater rieb ſich vergnügt die Hände, er ſah ſeine Pläne auf das Schönſte reifen, aber er wollte ganz ſicher gehen. Darum begab er ſich in eine der abgelegenſten Gaſſen des ſchlechteſten Vier⸗ tels von Paris. Hier kannte er eine kleine und ſchmutzige Kneipe in die er eintrat, und wo er einen ſcharfen Blick um ſich warf.

Das Licht in dem kleinen Schenkzimmer war ſo trübe, und die Luft mit Tabacksqualm und Ofenrauch angefüllt, daß er im erſten Augenblick den Mann nicht bemerkte, der an einem Tiſche ſaß und den Kopf auf beide Arme gelegt hatte. Das leere Schnapsglas, welches vor ihm ſtand, gab nur zu deutlich die Ur⸗ ſache ſeiner Schläfrigkeit an hellem Tage an.

Der Mann war ekelhaft. Sein ſchon ergrauendes Haar hing in langen Strähnen über die ſchmutzigen Hände herab, die gefal⸗ tet zur Stütze der heißen Stirn dienten. Sein Rock war unſauber und nicht nur an den Ellenbogen zerriſſen, die Fetzen am Kragen bewieſen es, daß nicht Zeit oder Arbeit ihn ſo ſchlecht gemacht hatten, ſondern auch der Griff einer ſtarken Fauſt, ſei es die eines Poliziſten, ſei es bei einer Schlägerei geſchehen.

Auf eine ſolche ſchien auch der ſtarke Knotenſtock zu deuten, der zwiſchen ſeinen Beinen lehnte. Von Wäſche war keine Spur

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ihm zu bemerken, ein grober Shawl umgab den Hals, zeugte

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