Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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vermöchte. D über ihn, über Franzesko Undentino und über Alphons Donato, den fürſtlichen Gemahl Gabrielens, bin ich beru⸗ higt, meine Vorkehrungen waren gut genug etofſe ich ſchob ſie bei Seite. Aber dennoch, wer war der Mann, der mich mit des Todten Augen anſah... o ſo blickte er auf mich, als er mich unter den Mördern erkannte! Ich kenne dieſen Blick, ich ſehe ihn oft des Nachts, und immer habe ich ihn Trotz geboten.. bis auf heute... Wer war der Mann, wie kam er in das Keller⸗ gewölbe hinein? Ich habe an alle Wände geklopft es war Nichts zu entdecken, Alles ſtill, nur die Ratten ſcheuchte ich aus ihren Löchern Wer war der Mann, warum trug er gerade des Todten Züge? Warum warf er ſich zum Beſchützer des Kindes auf? O er wirb es nicht erretten. Mein Plan iſt zu gut angelegt. Ich habe Zeit, ich brauche nichts zu übereilen, laßt nur erſt den Krieg vorüber ſein. Die Knaben hat man mir geraubt... o über die Dumm⸗ heit, als ob ich nicht wüßte, daß ſie bei der Hexe, der Margot, weit ſicherer dem Verderben entgegen gehen, als bei dem Doktor Vally! Iduna ſtirbt ohne mein Zuthun an gebrochenen Herzen, Helene iſt eine Braut ohne Bräutigam, ihr Ruf iſt verdorben, und ich will noch mehr dazu thun. Warum verpflegt ſie auch den ialieniſchen Maler? Dieſer ſcheint ſich zwar zu erholen, aber der Apotheker, der ihm die Wundſalbe bereitet, iſt mein Freund, von morgen an wird die Wunde brennen, ſchmerzen, eitern, Niemand wird ſich erklären können, wie das kommt, bis endlich unter namenloſen Qualen der Tod eintritt. Wer bleibt noch? Gabriele.. Sie iſt verſchollen. Der Herzog von Montalto? Er ſucht ſelber den Tod... O in weniger als drei Monaten werde ich mit ihnen Allen aufgeräumt haben, und wenn tauſend Schutzengel ſich mir entgegen ſtellen ſollten... Aber wer war der Mann? Ich werde nicht eher ruhig werden, bis ich es weiß... Der kreuzt meine Pläne! Die⸗ ſes unermeßliche Vermögen, ich muß es haben, für meine Zwecke. woch glaubt der Kardinal Undentino, daß ich ihn zum alleinigen erben machen werde, doch irrt er ſich jämmerlich. denn ich, ich habe Höheres im Sinn, und wie es auch fei, ich werde es vollenden...

Unter ſo unruhigen Gedanken ging er in dem engen Raum umher. Die Fage nach jener wunderbaren Erſcheinung trat immer

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