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— Sie ſind in der That zu eifrig, ſagte der Kaiſer, ich werde Inen eine weniger bedeutende Stellung geben müſſen, damit Sie Gelegenheit finden, ſich zu ſchonen.
— O, es bedarf deſſen nicht. Der Dienſt in einer Feſtung giebt immer Zeit genug zur Ruhe.
— Und zum Rachdenken.. Aber ſagen Sie mir, Mon⸗
talto, was haben Sie für Nachrichten von Paris? Ich meine von Ihrer Familie, denn im Uebrigen erſpart man mir Nichts von allem Unangenehmen, was da vorgeht... was macht Ihre liebenswürdige Gemahlin, und wiſſen Sie, daß Lulu mich be⸗ ſtändig bittet, ihm Ihre Söhne zu Kriegskameraden zu geben? Der arme Burſche fühlt ſich etwas unbehaglich unter ſo vielen ernſthaften Leuten, Sie ſollten ſich ſeiner erbarmen und Ihre Knaben kommen laſſen.
— Ich habe ſie in eine Penſion gegeben, ehe ich Paris verließ.
— Ah, warum das? Geriethen ſie ſchon zu Hauſe nicht gut genug?
— Ich wollte der Herzogin die Mühe erſparen, ein paar
wilde Knaben zu erziehen.
— und auch darüber habe ich Klagen hören müſſen, Ihre Frau zieht ſich von dem Hofe meiner Gemahlin zurück, das iſt nicht recht, die Kaiſerin liebt die ſchöne Herzogin von Montalto,
— Iduna iſt kränklich und flieht die große Geſellſch aft.
— Ach, ſagen Sie mir, lieber Herzog, wie viel Gewehre wa⸗ ren in Ihrem Depot, als wir Paris verließen?
— Fünfundvierzigtauſend.. Montalto mußte ſich an ei⸗ nen Stuhl halten, um nicht umzuſinken.
Die ſcharfen Augen des Kaiſers ſchienen ihn zu durchbohren.
— Zu welchem Regimente ſind dieſe fünfundvierzigtauſend Sewehre gekommen? fragte er.
— Zum Theil zu den Zuaven.. andere waren noch nicht zu Chaſſepots umgewandelt... ich übergab die Arbeit einem Büchſenmacher. bei der Beeilung unſerrs Abmarſches weiß ich freilich nicht..
— Schon gut, ſchon gut. Man ſagt mir, es fehle an Waf⸗
ſen i iſt w ſchlfe Vidig
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